Kapitel 25: Ein Moment der Verletzlichkeit

1426 Worte

Liam kam später als sonst nach Hause. Er war sehr müde von der Arbeit des Tages. Als er das Haus betrat, bemerkte er sofort, dass etwas nicht stimmte. Das ganze Haus war dunkel, bis auf den schwachen Mondschein, der durch die Fenster fiel. „Isabelle?“, rief er, seine Stimme hallte in der Stille wider. Keine Antwort. Seine Sorge wuchs. Isabelle war nicht der Typ, der das Haus verließ, ohne etwas zu sagen, und sie würde ganz sicher nicht untätig im Dunkeln sitzen. Er stellte seine Aktentasche ab und ging durchs Wohnzimmer, während er das Licht anmachte. Als er ihre Schlafzimmertür erreichte, zögerte er. Das leise Geräusch gedämpften Weinens drang an sein Ohr. Seine Brust zog sich zusammen, und er klopfte leise. „Isabelle? Bist du da drin?“ Es raschelte, hastig und hektisch. Einen Moment

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