Anhang

389 Worte

AnhangDer Künstler ist der Schöpfer schöner Dinge. Die Kunst zu offenbaren und den Künstler zu verstecken ist die Aufgabe der Kunst. Der Kritiker ist der, der seinen Eindruck von schönen Dingen in eine neue Form oder ein neues Material übertragen kann. Die höchste wie die niederste Form der Kritik ist eine Art Selbstbiographie. Wer häßlichen Sinn in schönen Dingen findet, ist verderbt, ohne Anmut zu haben. Das ist ein Fehler. Wer schönen Sinn in schönen Dingen findet, gehört zum Reiche der Kultur. Für ihn ist Hoffnung. Die sind die Auserwählten, denen schöne Dinge einzig Schönheit bedeuten. So etwas wie ein moralisches oder unmoralisches Buch gibt es nicht. Bücher sind gut geschrieben oder schlecht geschrieben, weiter nichts. Das Mißfallen des neunzehnten Jahrhunderts am Realismus i

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