Kapitel Fünfzehn Max dehnte seine Brustmuskeln vorsichtig und zuckte beinahe zusammen. Erbärmlich. Jede einzelne Bewegung schoss brennende Speere durch seinen Torso. Er war noch nie besonders gut mit seiner linken Hand gewesen und er konnte sein Gewehr kaum mit der rechten halten. Abgesehen davon, akkurat zu zielen. Absolut erbärmlich. Zehn Uhr. Stunden waren vergangen. Wie lange war es her, dass Kat gegangen war? Warum war sie gegangen? Wohin war sie gegangen? Er öffnete eine Flasche Ibuprofen mit seinen Zähnen und schluckte vier davon. Danach folgte ein Panadol und ihm wurde klar, dass er die Medizin vor dem Dehnen nehmen hätte sollen. Der Schmerz kam jetzt auf zwei Arten, ein dumpfes und schweres Kopfweh, das er bereits zuvor gespürt hatte und eine neue, rasiermesserscharfe Nadel, di

