Kapitel 13 - Derrick-2

649 Worte

Es war mir egal, ob mich das verrückt machte. Oder ob er sich als Freak herausstellte. Oder ob er versuchte zu beißen. Verdammt, vielleicht wollte ich sogar, dass er beiß. Ich rutschte auf meinem Stuhl hin und her. Da war dieses Ziehen – tief, hartnäckig, pulsierend direkt unter meiner Haut –, das vor seinem Eintreten nicht da gewesen war. Und es verschwand nicht. Im Gegenteil, je länger ich ihn anstarrte, desto schlimmer wurde es. Ich wollte wissen, wie warm seine Haut unter all diesen Schichten war. Ich wollte meine Hand um seinen Hals legen, nicht um ihm wehzutun – Gott, nein –, sondern um seinen Puls zu spüren. Um zu spüren, wie er sich unter mir anspannte. Sich wehrte. Sich wand. Würde er stöhnen oder fluchen? Würde er mich dafür hassen – oder dafür, wie sehr es ihm gefiel? Ich

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