Wir stolperten durch den Wald. Die Stämme der Tannen huschten an uns vorbei und waren nur verschwommene Silhouetten. Samuel umklammerte meine Hand immer noch. Er drückte meine Finger so fest zusammen, das mein Blut aus ihnen wich. Aber das musste er auch, denn durch meine verschwitzten Hände würden wir uns sonst noch verlieren. So zerrte er mich hinter sich her, während sich hinter uns die Lawine der Finsternis aufbäumte und bedrohlich grollte. Samuel war schnell, schneller als ich erwartet hatte. Er bewegte sich durch den Wald wie ein flinkes, wendiges Eichhörnchen und schien überhaupt keine Ausdauer zu verlieren. Ich dagegen war ihm ein Klotz am Bein. Ich stolperte über jede Wurzel, hing mit meinem Umhang an den kleinsten Zweigen fest und zog mich keuchend und langsam über die

