Rhodos Der junge Mann, den ich aus der Ferne beobachte, mein Werwolfgefährte, sitzt an den knorrigen Stamm einer Eiche gelehnt und hat seine Augen auf ein abgegriffenes, in Leder gebundenes Buch gerichtet. Das Sonnenlicht strömt durch die Blätter darüber und wirft einen warmen Schimmer auf sein hübsches Gesicht, während er liest, in Gedanken versunken. Ich kann nicht anders, als zu spüren, wie mein Herz vor Liebe zu ihm anschwillt. Obwohl ich seinen Namen noch nicht kenne, weiß ich, dass ich den Rest meines Lebens mit ihm verbringen möchte. Der Gedanke, dass dieser junge Mann mich zurückweisen könnte, schmerzt mich. Ich würde es ihm nicht verübeln, denn ich bin nicht gerade der netteste Mensch. Ich kann mich ihm nicht einmal nähern, um ihn zu fragen, was er empfindet, denn ich weiß, dass

