Die Schlacht des gebrochenen Mondlichts

949 Worte

Die Nacht hing unnatürlich still—zu still. Ein tiefer Nebel schlängelte sich um die Ränder des Moonstone-Sanktums, windete sich wie geisterhafte Finger zwischen den uralten Steinsäulen. Das übliche Summen schützender Energie ließ nach und machte den heiligen Ort verletzlich. Aria stand in der Kammer des inneren Kreises, die Hand auf den Altar gepresst, ihr Geist unruhig. Ihr Wolf lief seit der vergangenen Nacht unaufhörlich in ihr auf und ab. Caleb schlich leise hinein, die Tür flüsterte hinter ihm zu. „Es ist nicht nur Einbildung“, sagte er. „Die Barriere schwächt sich.“ Aria warf einen Blick zurück, ihr silbernes Haar fing das Leuchten der Kristallwandleuchter ein. „Ich spüre es. Etwas kommt.“ Bevor er antworten konnte, erbebte das Heiligtum. Ein Puls schwarzer Magie durchzog den S

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