Kapitel 78: Die Ketten unter dem Berg

1167 Worte

Der Berg ragte empor wie ein schlafender Gott. Aria stand an seinem Fuß, der Wind zerrte an ihrem Umhang, und ihre Augen verengten sich beim Blick auf die zerklüfteten Gipfel, die vom Nebel verschluckt wurden. Das Zerbrochene Siegel hinter ihnen war nur der Anfang gewesen. Maras wahrer Anker – ihr letztes Band – lag tief im Herzen des Umbryn-Berges begraben. Und jetzt, da das Geisttor geborsten war, verrann die Zeit. Die Welten überlappten sich schneller. Geister wandelten durch Stein. Wölfe heulten zu Monden, die niemand sonst sah. Und Aria wusste: Sie mussten jetzt handeln. Sie wandte sich den anderen zu. Caleb stand neben ihr, die Augen schattig, aber wachsam. Elena hielt ihren Stab mit zitternden Fingern, bleich, doch entschlossen. Rowans Klinge ruhte auf seinem Rücken, die Schulter

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