Die Notiz unter dem Mond

1153 Worte

Arias Perspektive Ich stürzte nach vorn und packte Elenas Handgelenk, bevor sie verschwinden konnte. Meine Finger glitten durch leere Luft. „Elena?“ flüsterte ich in die Dunkelheit. Das Mondlicht, das vor Sekunden noch ihr Gesicht gezeigt hatte, offenbarte nun nur Schatten. Hatte ich sie mir nur eingebildet? Ein Krachen von draußen am Fenster ließ mich zusammenzucken. Ich rannte hin und spähte hinaus. Eine dunkle Gestalt huschte über den Rasen zum Waldrand. Blondes Haar fing das Mondlicht ein. Ohne nachzudenken, zog ich Schuhe an und stürmte hinaus. Der Schmerz der Ablehnung pulsierte mit jedem Schritt in meiner Brust, aber es war mir egal. Wenn Elena lebte, zählte nichts anderes. Die kalte Nachtluft schlug mir ins Gesicht, während ich dem Schatten nachjagte. Äste kratzten meine Arme

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