XXXI. Karrierebaby

2067 Worte

Zu Hause war alles wie immer. Meine Mutter überhäufte mich mit ihrem Stolz und das Wochenende gehörte nur uns. Obwohl sie kaum Ahnung vom Uni-Alltag und dem Studieren an sich hatte, gab sie sich Mühe zu verstehen, wovon ich ihr erzählte. Ich wusste, dass sie sich immer Sorgen um mich gemacht hatte. Sie wollte unbedingt verhindern, dass mich die Scheidung aus der Bahn werfen würde und ich mittellos und ohne Abschluss dastehen würde oder als Teeniemutter einen schwierigen Weg vor mir hatte oder vielleicht einfach ohne Jobchancen enden würde. Als ich mit beinahe perfekten Noten die Schule abschloss und mich dazu entschied, ausgerechnet Geschichte zu studieren, hatten wir unseren ersten größeren Streit. Doch sie konnte mir meinen Wunsch nicht abschlagen und ich versprach ihr, dass ich auch mit

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