VIII.-1

2006 Worte

VIII.Wir gehen einige Tage in unserer Erzählung zurück. Marianne war in sehr glücklicher Stimmung nach M. gekommen. Die zärtliche Liebe ihres Gatten, die Freude an ihren Kindern, die glückliche Lebensstellung, Alles das hätte das Loos dieser Frau beneidenswerth machen können, wenn es ihrer Beobachtung entgangen wäre, daß Steinert ein Geheimniß vor ihr verbarg, welches ihn so schwer drückte, daß sie oft genug wahrgenommen, wie er nur mit Mühe in ihrer Gegenwart sich zu einer heitern Stimmung zwang. Er hatte beunruhigende Träume und stieß im Schlafe entsetzliche Worte aus, als ob seine erregte Phantasie Bilder des Grauens, blutige Scenen und die Furien der Rache vor sich sehe. Sie hatte mehrmals versucht ihn zu einem Geständniß der Sorgen, die ihn quälten, zu bewegen, aber er hatte dieselbe

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