Kapitel 39

1289 Worte

Elara griff nach ihrem Arm. „Charise – warte –“ „Ich bin fertig mit Warten.“ Etwas in ihr zerbrach – nicht das Mal, noch nicht, aber nah dran. Die Luft um sie herum schimmerte schwach mit silbernem Licht. Ihr Wolf drängte nach vorn, ein tiefes Knurren entwich ihrer Kehle, der Laut mehr tierisch als menschlich. Elaras Gesichtsausdruck wurde weicher, Angst wich der Entschlossenheit. „Dann geh. Ich decke dich.“ Charise begegnete ihrem Blick, die Dankbarkeit unausgesprochen, aber heftig. „Danke.“ Elara nickte und trat zurück. „Sei vorsichtig. Was auch immer er geplant hat – er wird nicht aufhören, bis er dich hat.“ „Ich kümmere mich um ihn, wenn ich sie gerettet habe.“ Der Flur war still, als Charise hinausschlüpfte, die Füße lautlos auf dem Stein. Jeder Schritt ließ die Bindung lauter

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