Der Mond ging auf – blass, voll und schwer – und goss Licht über sein Gesicht, das sich in seinen Augen fing, bis sie in einem eisigen Blauweiß glänzten. Da flüsterte er es, leise und gewiss, so wie sich eine Wahrheit anfühlt, noch bevor sie bewiesen ist. „Sie ist nah.“ Ein langes Schweigen dehnte sich zwischen den Worten und dem Wind aus. Dann veränderte sich die Luft ganz leicht – sie trug etwas in sich, das nicht ganz Klang und nicht ganz Erinnerung war. Der Atem einer Frau, ein Herzschlag, der nicht der seine war, das Echo von etwas Altem und Göttlichem, das sich durch die Nacht zog. Der Flüsterton der Göttin ritt auf der Luft zwischen ihnen, tief und gewiss. „Wenn der Gesegnete auf die drei trifft, wird das Gleichgewicht zurückkehren.“ Das Licht des Mondsteins flackerte noch ei

