KAPITEL ACHTUNDZWANZIG-1

2013 Worte

KAPITEL ACHTUNDZWANZIG Thor ritt hart durch die Dunkelheit, raste durch das letzte Tor nach Königshof, bremste kaum sein Pferd, bevor er schwer atmend absprang und die Zügel einem Bediensteten überreichte. Er war den ganzen Tag geritten, die Sonne war vor Stunden untergegangen, und er konnte sofort am Licht der Fackeln im Inneren erkennen, am festlichen Lärm hinter den Toren hören, dass das Festmahl des Königs in vollem Gange war. Er gab sich innerlich einen Tritt dafür, dass er so lange weggewesen war, und konnte nur beten, dass es nicht zu spät war. Er rannte zum nächsten Bediensteten hinüber. „Ist drinnen alles in Ordnung?“, fragte er eilig. Er musste herausfinden, ob es dem König gut ging—auch wenn er natürlich nicht direkt fragen konnte, ob er vergiftet worden war. Der Bedienstete

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