Einige Tage später brachte Alexander Annika in einen neuen Raum seines Hauses – einen Raum, den er als Spielzimmer bezeichnete, aber der mehr wie eine kunstvolle Bühne für Fantasien wirkte. An den Wänden hingen Instrumente – Peitschen, Paddel, Seile und andere Werkzeuge – doch alles war in höchster Eleganz arrangiert. In der Mitte des Raums stand ein gepolsterter Stuhl mit hohen Lehnen und Riemen an den Seiten. Annika betrachtete ihn neugierig, ihr Herz schlug schneller. „Heute werden wir ein Spiel spielen," sagte Alexander, während er langsam auf sie zuging. „Du wirst alles spüren, was ich für dich vorbereitet habe. Aber du wirst mich nicht sehen." Er legte ihr wieder die Augenbinde an und nahm ihre Hände. Langsam führte er sie zum Stuhl, setzte sie hinein und befestigte die Lederrieme

