Die Kammer brannte. Steine zerbrachen. Goldenes Licht brüllte. Rauch und Trümmer füllten jeden Winkel. Lenas Brust hob und senkte sich. Ihre Hände leuchteten golden und zitterten heftig, während sie darum kämpfte, die Welle göttlicher Kraft zu kontrollieren, die sie zu zerreißen drohte. Dominics Blut bedeckte ihre Handflächen, warm und klebrig, und doch pulsierte es – lebendig – unter ihrer Haut. Das Gefühl war wie Feuer, wie Elektrizität, als hätte sich alles im Universum zu einem unerträglichen Punkt in ihr verdichtet. „Lena!“ Dominics Stimme durchdrang das Chaos. Er kniete auf einem Knie, Blut bedeckte sein Gesicht und seine Brust, und er versuchte mühsam, sich aufzurichten. „Lass ihn nicht – lass ihn dich nicht kontrollieren!“ Lenas Blick huschte zu ihm. Sein Blick war rau, verz

