Kapitel 23 – Das Mal

769 Worte

Elara Der Schweiß trocknet auf meiner Haut und hinterlässt einen feinen, salzigen Film, der an den Laken klebt. Kaels Gewicht neben mir ist eine Präsenz, so fest und unerschütterlich wie ein Fels inmitten des Meeres. Sein Arm liegt über meinen Hüften besitzergreifend selbst im Ruhezustand. Ich schließe die Augen und versuche, die letzten Nachbeben meines Körpers zu beruhigen, doch jeder Muskel pulsiert, lebendig, elektrisiert. Seine Stimme, tief und samtig, durchschneidet die Stille. „Das war nur ein Vorgeschmack.“ Ich erschauere, die Worte hallen in mir wider wie ein Gongschlag. Ein Vorgeschmack. All das die exquisite Demütigung, mich unter seinem Blick auszuziehen, der schneidende Biss des Leders, die brutale und zugleich befreiende Invasion seiner Finger, die Formung meines Körpers

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