5 Mit zitternden Beinen ging Mia so würdevoll, wie das mit klatschnasser Unterwäsche und einer Strumpfhose, die ihr in Fetzen von den Knien hing, möglich war, in ihr Apartment. Jessie saß auf dem Sofa im Wohnzimmer und wartete darauf, dass ihre Mitbewohnerin hereinkam. Sie sah nicht mehr wütend aus, sondern einfach sehr besorgt. »Oh mein Gott, Mia«, sagte sie langsam. »Was zum Teufel war das da draußen im Treppenhaus?« Mia schüttelte ihren Kopf und konnte ihre Tränen kaum zurückhalten. »Jessie, es tut mir leid. Ich kann jetzt wirklich nicht reden«, sagte sie, ging schnurstracks in ihr Zimmer und schloss die Tür hinter sich. Sie fiel auf ihr Bett, wickelte sich in die Decke und zog ihre Knie an die Brust. Ihr Körper fühlte sich an, als würde er nicht zu ihr gehören, da ihr Lendenbereich

