Kapitel 5-3-2

2526 Worte

Mia wurde einen Moment lang schwarz vor Augen, und eine Welle von Übelkeit übermannte sie, als der Schmerz wie ein Messer durch ihren Unterleib fuhr. Noch nie hatte sie solche Schmerzen verspürt. Sie grub ihre Nägel in seine Schultern, sie stieß raue und kehlige Schreie aus und wollte verzweifelt vor dem Objekt fliehen, das ihren Körper zerriss. Sie hatte das vorangegangene Vergnügen vergessen und wand sich unter ihm, wie ein Fisch am Haken. Die beruhigenden Worte, die er in ihr Ohr flüsterte und die sanften Küsse, die ihre Wangen und ihre Stirn bedeckten, nahm sie kaum wahr. Irgendwann ließ der quälende Schmerz nach, und sie bemerkte, dass er sich gar nicht bewegte, sondern einfach nur in ihr verweilte und dass seine Muskeln vor lauter Anstrengung, bewegungslos zu verharren, zitterten. »

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