Kapitel Fünfzehn »Hey«, platzt es so unprofessionell wie nur möglich aus mir heraus. Hungrig betrachte ich sein Äußeres: dasselbe ärmellose T-Shirt wie beim ersten Mal, Cargoshorts, langes, offenes Haar, das so zerzaust ist, dass ich an s*x denken muss. Natürlich muss ich bei Oliver immer an s*x denken. »Hallo«, sagt er, viel förmlicher. Seinem Hund ist der Tonfall seines Chefs allerdings völlig egal. Tofus Schwanz sieht aus wie eine Bifi, und er wedelt so schnell damit, dass es ein Wunder ist, dass sein Hintern nicht abhebt. Ein zögerliches Lächeln umspielt Olivers Lippen. »Er mag Sie.« Ich hocke mich hin und streichele Tofus Kopf, während er verzweifelt versucht, mich abzulecken. »Für jemanden, der nach einem geschmacklosen Lebensmittel benannt wurde, hat er einen tollen Geschmack.«

