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2330 Worte

Agatha hob den Kopf, und ihr Herz blieb fast stehen, als sie ihn hinter sich entdeckte. Er lehnte mit einer lässigen Dominanz gegen die Wand und starrte sie unverwandt an, als wollte er jeden Fluchtweg bereits im Keim ersticken. Ihn so plötzlich wiederzusehen, war ein Schock, der ihre Glieder lähmte. „Sie...“, flüsterte sie kaum hörbar, während sie die letzte rote Rose in ihrer Hand mit solcher Kraft umklammerte, dass sie spürte, wie der Stiel unter ihren Fingern nachgab und brach. „Ich...“ Agatha mobilisierte all ihren Mut und versuchte, die aufwallende Verwirrung niederzukämpfen – zumindest für die wenigen Sekunden, die er ihr ließ, bevor er mit den Händen in den Taschen langsam auf sie zukam. „Was machen Sie in Seattle!“, stieß sie mit einer Stimme hervor, die trocken und distanzier

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