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2561 Worte

Eine eisige Kälte erschütterte die letzten Schichten von Wärme auf seiner rußigen Haut. Apollon schritt den Korridor entlang wie ein Löwe, der gerade erst aus seinem Käfig entlassen worden war und nicht wusste, wohin er sich wenden sollte. Verloren in der Dunkelheit dieser chaotischen Szene, die sich in seinem Kopf in einer Endlosschleife drehte, sah Apollon Santos nicht einmal mit schnellen Schritten herbeikommen. „Geht es dir gut?“, erkundigte er sich und legte eine zögerliche Hand auf seine Schulter. Zum ersten Mal in seinem Leben fiel es ihm schwer zu antworten. „Ja, mir geht es gut. Ich habe nur ein paar Atembeschwerden wegen des Rauchs“, sagte er und wirkte dabei vollkommen abwesend. „Und Agatha?“ Er konnte immer noch den Blitz der Explosion vor sich sehen, der sie wegschleudert

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