36. Kapitel Tage, Monate und Jahre sind vergangen. Ich habe daran geglaubt, dass der Schmerz nach lassen würde. Er hat nicht nach gelassen. Der Schmerz in meiner Brust wurde immer schlimmer. Es fühlt sich so an, als würde mir jemand ein Messer oder gar ein Schwert in den Brustkorb rammen. Es fühlt sich so an, als würde sich da ein Loch befinden, wo mein Herz einmal war. Ich fühle mich tot. Nur der Schmerz lässt mich noch wissen, dass ich noch am Leben bin. Die Tage ziehen vorbei und alles entgleitet meinen Fingern. Jede Sekunde fühlt sich an, wie eine Minute. Jede Minute fühlt sich an, wie eine Stunde. Jede Stunde fühlt sich an, wie ein Monat. Jeder Monat fühlt sich an, wie ein Jahr. Immer, wenn ich mein Haus betrete, fühle ich mich umso mehr einsam. Bevor all das passierte, war es nie s

