Zamira hatte beschlossen, im Haus zu bleiben, seit sie die Gespräche ihrer Eltern über ihre Heirat mitangehört hatte. Was war der Sinn daran, hinauszugehen, wenn nichts ihr Freude zu bereiten schien? Ihre Einsamkeit war wie winzige Eistropfen auf ihrer Haut; so beruhigend und doch so beunruhigend. Sie beschloss, dem seltsamen Gefühl, das in ihr kämpfte, keine Beachtung zu schenken und das Leben einfach so zu nehmen, wie es war. Die Dienerinnen brachten ihr das Essen in ihr Zimmer, und sie war immer dankbar, dass ihr Badezimmer direkt an ihr Zimmer angrenzte und sie keinen Grund hatte, überhaupt nach draußen zu gehen. Mira stand am Fenster und blickte auf den großen Anwesen ihres Vaters hinaus. Wie üblich spielten die Vögel um den Brunnen, und die Atmosphäre wirkte feucht, wie zu dieser Ja

