Kapitel 9

1487 Worte

Kapitel 9 Gegenwart, Ort unbekannt Alexejs Augen sind nachtschwarz, als er mich anblickt und sein Kiefer sich anspannt. Während sich die Stille zwischen uns ausdehnt, bin ich mir sicher, dass sein niederes Verlangen siegen wird. Aber ich liege falsch. Er lässt mich los, tritt zurück, und seine Hand fällt an seine Seite. »Dann lass uns dir was zu essen besorgen«, sagt er, und sein trockener Ton verrät mir, dass er weiß, dass das nur eine weitere Hinhaltetaktik meinerseits ist. Aber das ist mir egal. Ich habe mir mehr Zeit verschafft. »Ich brauche Kleidung«, sage ich und bin stolz darauf, wie ruhig ich klinge. »Wo kann ich …« Er zeigt auf eine Schiebetür. »In dem Schrank ist alles, was du brauchst.« Okay, er hat also nicht vor, mich nackt gefangen zu halten. Hurra. Manchmal muss man si

Kostenloses Lesen für neue Anwender
Scannen, um App herunterzuladen
Facebookexpand_more
  • author-avatar
    Schriftsteller
  • chap_listInhaltsverzeichnis
  • likeHINZUFÜGEN