Kapitel 11 Gegenwart, Ort unbekannt Meine Wangen brennen, als ich Alexej in die Augen blicke und nicht in der Lage bin, meine Hände von den Händen zu lösen, mit denen er mich an den Tisch drückt. Ich wollte ihn als junger Teenager, auch wenn ich es damals nicht verstanden habe. Und an meinem achtzehnten Geburtstag war ich reif für die Übernahme. Seine Übernahme. So sehr ich mich auch vor einer Zwangsheirat fürchtete, ich hätte nicht widerstehen können, nach der Party in sein Bett zu fallen, wenn mir von den Tabletten nicht so schlecht geworden wäre. Nur kann ich das jetzt nicht zugeben. Ich kann ihm nicht noch mehr Munition gegen mich geben. »Ich war in dieser Nacht nicht ich selbst«, sage ich mit rauer Stimme. »Ich war high. Das weißt du.« Sein Kiefer spannt sich an, und Alexej läss

