Kapitel 15

759 Worte

Kapitel 15 Gegenwart, Ort unbekannt »An dem Tag im Van wusstest du nicht, was in der Nacht passiert war. Du dachtest, es war ein Unfall. Also wann hast du die Wahrheit herausgefunden? Hast du dich in Belkowas Unterlagen gehackt oder sie einfach bestochen?«, frage ich heiser und drehe mich in dem Käfig aus Alexejs Armen um. Er lässt das Geländer los und tritt zurück, um mir etwas Raum zu geben. Ich weiß aber, dass es nur eine Illusion ist. Egal, was er gesagt hat, er hat mir nie wirklich Freiraum gegeben. Nicht in all den Jahren, in denen er angeblich ferngeblieben ist. »Ich bin in der Nacht in ihr Büro eingebrochen und habe ihre Notizen gelesen«, sagt er, als ob das normal wäre. Als ob das jeder Mann tut, der eine Frau will. Er legt den Kopf schief und betrachtet mich mit einem unergr

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