Kapitel 27 Gegenwart, Ort unbekannt Alexej öffnet die Tür zur Kabine und führt mich hinein, wobei seine Hand immer noch auf meinem Ellenbogen liegt. In den zwei Minuten, die wir brauchten, um hierherzugelangen, kam das Unwetter, und der sintflutartige Regen peitscht gegen die runden Fenster, während die Blitze zweimal hintereinander zucken. Eine Sekunde später folgt ein Donnerschlag, der mich wieder zusammenzucken lässt, obwohl ich ihn erwartet habe – ein Zeichen dafür, wie nervös ich bin. Es ist so weit. Kein Weglaufen mehr, kein Verstecken mehr, keine Verzögerungen mehr. Nach mehr als einem Jahrzehnt ist der Tag der Abrechnung gekommen. Alexej dreht mich zu sich, bevor er meinen Arm loslässt. Die Sonne ist hinter dicken Wolken versteckt, und die Kabine liegt im Schatten. Das Tagesl

