Kapitel 29 Gegenwart, Ort unbekannt Der Sturm hat sich gelegt, und die Wellen plätschern sanft gegen den Rumpf, als Alexej mich in das angrenzende Badezimmer trägt. Durch das runde Fenster neben der Badewanne erhasche ich einen Blick auf den klaren, mit Sternen übersäten Nachthimmel, bevor er mit seinem Ellenbogen den Lichtschalter betätigt und den Raum in helleres Licht taucht. Jemand muss vorhin ein Bad für uns eingelassen haben, denn die Klauenfußwanne ist voll. Inzwischen müsste das Wasser aber kalt sein. Alexej muss zu demselben Schluss kommen, denn er trägt mich direkt in die Duschkabine, wo er mich vorsichtig hinstellt und das Wasser aufdreht. Ich erschaudere bei der anfänglichen Kühle des Sprühnebels und weiche zurück, nur um zu erschrecken, als die kalten Fliesen gegen meine S

