Es gibt erneut Schneeregen, als ich die U-Bahn verlasse, und ich verfluche mein Pech, während ich nach Hause eile. Ich kann mich nicht an einen schlimmeren November erinnern. Es ist noch Anfang des Monats, aber es hat bereits einmal geschneit und mindestens zweimal Schneeregen gegeben – fast so, als hätten wir Januar. Als ich um die Ecke gehe, vibriert mein Handy in meiner Tasche, und ich ignoriere es beinahe, weil ich meine Ohren, die derzeit mit dem Kragen meines Mantels bedeckt sind, nicht dem Schneeregen aussetzen will. Meine langjährige Gewohnheit setzt sich jedoch durch, und ich greife in die Tasche und ziehe das Telefon heraus, um auf den Bildschirm zu blicken. Das ist ein Anruf, den ich nicht verpassen darf. »Oma, hi«, sage ich, während ich das Telefon an mein Ohr halte. Ohne das

