Kapitel 23 Die Trauergemeinde löste sich langsam auf, als Lucy einen kleinen, schmalen, jungen Mann bemerkte, der ausgesprochen verdächtig aussah. Er hatte sich gerade von dem Grab abgewandt und sein Gesicht zeigte keine Trauer. Den Kopf nach unten, Hände in den Taschen, schien er tatsächlich zu lächeln. Das ist er, dachte Lucy. Das muss er sein. Sie stand still und sah zu, wie er nur wenige Meter entfernt an ihr vorbeiging. Da war definitiv ein Grinsen auf seinem Gesicht. Der Mann war schadenfroh, nicht in Trauer, dessen war Lucy sich sicher. Sie drehte sich um und fing an ihm zu folgen. Von hinten konnte sie seine Schultern zucken sehen – zweifellos vor Lachen nicht vor Tränen. Sie machte große Schritte, um ihn einzuholen, während sie darüber nachdachte, wie sie ihn ansprechen sollte

