„Das tust du. Ich sehe es dir an. Wie du über ihn redest. Wie du mir ausweichst, wenn ich dich frage, ob du ihn hasst.“ Elaras Stimme klang traurig. Wissend. „Du verliebst dich in den Mann, der dich gekauft hat.“ „Das ist nicht …“ „Ist es das Stockholm-Syndrom? Oder ist es echt?“ Die Frage, die Lysandra sich seit zwei Wochen stellte. „Ich weiß es nicht“, flüsterte sie. „Oh, Lys.“ Elara zog sie in eine weitere Umarmung, diesmal sanfter. Trauriger. „Was habe ich dir getan?“ „Du hast nichts getan. Du bist krank geworden. Ich habe Entscheidungen getroffen.“ „Entscheidungen, die du lieber nicht hättest treffen müssen.“ „Aber ich habe sie getroffen. Und ich würde sie wieder treffen.“ Lysandra löste sich von ihr und sah ihrer Schwester in die Augen. „Du lebst. Es geht dir besser. In sech

