Letzte Hürde 2

1677 Worte

Es war das dritte Mal, dass Markus nun in meinem Zimmer saß und Vater in meinem Türrahmen stand. Vater ließ uns keine Sekunde allein und solange er blieb, wollte ich nicht über meine wahren Gefühle reden. Er sollte nicht erkennen, was für ein Loch er in mich geschlagen hatte. ‚Taiyo, du musst mit mir reden, anders kann ich dir nicht helfen.‘ Markus beugte sich auf dem Schreibtischstuhl in meine Richtung und stützte sich auf sein Klemmbrett, das auf seinem Schoß lag. Mein Blick lag weiter zornig auf Vater. Er sollte endlich tot umfallen, dann konnte ich zu Mutter und dein Grab besuchen. Melanie würde mich hier niemals festhalten. Konnte sie auch nicht. Sie war nur meine Stiefmutter und somit irrelevant in Hinsicht auf meine leibliche Mutter. Markus folgte meinem Blick und begegnete so me

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