Tief und roh

1252 Worte

Richards letzte Worte hingen schwer in der Luft, seine Stimme war leise und dunkel und voller Begierde. Es war fast so, als hätte er die schmutzigen Gedanken, die mir durch den Kopf gingen und die ich nicht aussprechen konnte, zum Leben erweckt. Woher wusste er, dass ich mir vorgestellt hatte, wie mein nackter Körper lustvoll auf dem Tisch vor uns ausgestreckt dalag? Woher wusste er, dass ich während des gesamten Abendessens feucht gewesen war, weil ich daran gedacht hatte, direkt auf diesem Tisch gefickt zu werden? Mein Atem stockte, Hitze durchströmte mich so schnell, dass mir schwindelig wurde. Das schwache Leuchten der Lichter der Stadt durch die Fenster fiel auf sein Gesicht, schärfte die markanten Linien seines Kinns und hob das verschmitzte Funkeln in seinen Augen hervor. Bevor

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