Celeste-d

393 Worte

Elena hielt seinem Blick noch einen Moment stand. Dann schaute sie aus dem Fenster – auf den Parkplatz, den grauen Nachmittag, den gewöhnlichen, unscheinbaren Anblick, den sie seit zwei Jahren kannte. „Ich möchte am Freitag bei der Anhörung dabei sein“, sagte sie. „Mama …“ „Mir geht es gut genug. Dr. Okafor hat heute Morgen bestätigt, dass ich stabil genug bin, um innerhalb der Woche entlassen zu werden.“ Sie wandte sich wieder Aria zu. „Ich möchte in diesem Raum sein. Ich möchte, dass Victor Cross mich ansieht und weiß, dass ich keine versiegelte Akte, kein psychiatrisches Gutachten und keine Drohung bin, die er 1999 ausgesprochen hat. Ich bin ein Mensch, der noch da ist.“ Ihre Stimme war vollkommen ruhig. „Und meine Tochter auch.“ Aria saß im grauen Nachmittagslicht auf der Bettkante

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