Rinas Perspektive „Ich hasse sie!“ Ich knallte die Tür hinter mir zu, kaum dass ich Ravinas Gemächer betreten hatte. Ravina schreckte auf. „Was ist passiert, meine Liebe?“, fragte sie in einem sanften Tonfall, der wenig bis gar nichts dazu beitrug, meinen Frust zu dämpfen. Bedächtig legte sie ihre Stricknadeln neben das Wollknäuel, mit dem sie gerade gearbeitet hatte. „Gott, sie ist so arrogant und selbstbezogen. Als wäre sie nicht nur eine dämliche Wer-Hexe!“, schimpfte ich. „Ganz ruhig, Rina. Sie wird nicht lange hier sein. Sie wird verschwinden, sobald wir Howl Hollow übernommen haben.“ Dieses Mal schienen Ravinas Worte Wirkung zu zeigen, denn meine zusammengezogenen Augenbrauen glätteten sich ein wenig. Ravina mochte recht haben, aber alles an dieser Wer-Hexe stieß mich ab – von i

