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MELISSAS SICHT Sobald ich den Flur des Schlaftrakts betrat, schlug mir der Geruch von Staub, Schweiß und Seife entgegen. Seltsamerweise fand ich ihn nach der brutalen Arbeit im Übungshof fast beruhigend. Die Wände bestanden aus blankem Stein, zerkratzt von Krallen und geschwärzt von kleineren Trainingsunfällen. Türen reihten sich an beiden Seiten, das Holz abgenutzt von den unzähligen Rekruten vor mir. Ich schleppte mich zu der Zahl, die in mein Pergament geritzt war: 12-B. Die Tür quietschte, und für einen gesegneten Moment dachte ich, das Zimmer für mich allein zu haben. Dann sah ich ihn. Er lag ausgestreckt auf dem unteren Bett, die Hände hinter dem Kopf verschränkt, die Stiefel noch auf der Decke, als würde er den Platz besitzen. Sein braunes Haar war ein unordentliches Gewirr, d

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