MELISSAS SICHT Ein paar Tage später, obwohl mein Körper noch immer schmerzte und meine Glieder steif und kalt waren. Doch das Fieber hatte mich verlassen, und an seiner Stelle war ein Funke entstanden, ein Hunger, als hätte meine Wölfin sich aus der Asche in mir emporgekämpft. Die Worte meines Vaters und die Pergamente unter den Dielen waren das Einzige, was mich aufrecht hielt. Das Feuer in den Worten meines Vaters, das Geheimnis von Eden’s Gold, nagte an mir und drängte mich zu handeln, bevor Leon oder Marcel ihre Schlinge um das Rudel endgültig zuzog. Clara schwebte wie immer über mir wie ein wachender Schatten. Sie strich mir eine lose Haarsträhne aus dem Gesicht und hielt mir eine Schüssel Brühe hin. „Du hast wieder Farbe im Gesicht, Melissa. Dem Mond sei Dank. Ich dachte…“ Ihre St

