Ich genoss meine freie Zeit in vollen Zügen. Ich lag auf dem Balkon in der Sonne und hoffte, dass meine Haut nicht nur rot, sondern zur Abwechslung auch Mal braun werden konnte. Die Sonne knallte nur so vom Himmel. Es war Sommer und ich konnte tun und lassen was ich wollte. Das Problem war nur: innerlich wusste ich nicht genau, was ich wollte. Es war mittlerweile fast einen Monat her und ich hatte Nathan nicht einmal gesehen. Und das war auch besser so. Er brachte mich nur völlig durcheinander. Und das ohne jeglichen Sinn. Ich würde mein Leben nicht ändern. Trotz kleinerer Differenzen mit Jan war ich nach wie vor glücklich mit ihm. Es funktionierte. Doch seit dem Abiball hatte ich ihm gegenüber ständig ein schlechtes Gewissen. Nicht, weil irgendwas passiert war, was nicht hätte

