Mittlerweile hatte ich es geschafft meine Schockstarre abzulegen. Die kalte Dusche hatte mir dabei geholfen, meine Gedanken zu ordnen. Jetzt stand ich in meinen Schlafsachen vor dem Spiegel war ich einfach nur noch wütend. Und enttäuscht von seinem Verhalten. Meine Aggressionen konnte ich immerhin rauslassen, indem ich versuchte meine verknoteten, nassen Haare zu kämmen. Er hatte sich ohne Rücksicht auf mich betrunken. Er hatte mich einfach stehen lassen. Mal wieder. Und er hatte mal wieder vollkommen die Kontrolle verloren. Klar, Leon hatte ihn provoziert. Mit was auch immer. Aber er hatte sich nur all zu leicht provozieren lassen. Der Rest und die genauen Umstände spielten für mich keine Rolle. Es war vermutlich schon mitten in der Nacht. Ich konnte es nicht länger herauszöge

