Das Anwesen ist riesig, viel größer, als es mir gestern vorkam. Neben dem Haupthaus gibt es auch Baracken für die über zweihundert Wachmänner, die das Gelände überwachen, und weitere Häuser für die restlichen Beschäftigten und ihre Familien. Es ist fast wie eine kleine Stadt – oder vielleicht eine Art militärische Sperrzone. Das alles erfahre ich von Ana während des Frühstücks. Offensichtlich hat Julian Anweisungen hinterlassen, mir etwas zu essen zu geben und mir das Anwesen zu zeigen, wenn ich wach bin. Julian selbst ist mit seiner Arbeit beschäftigt, wie immer. »Señor Esguerra hat ein wichtiges Treffen«, erklärt mir Ana während sie mir ein Gericht serviert, welches sie Migas de Arepa nennt – Rühreier mit Stücken von Maisküchlein und einer Tomaten-Zwiebel-Sauce. »Er hat mich gebeten, m

