Kapitel 23

1134 Worte

Die Morgensonne war weich und verschüttete goldenes Licht über die ruhige Nachbarschaft, während die Vögel aus den Telefonkabeln zwitscherten. Der Duft von frischem Tau klammerte sich an das Gras, und die Luft trug immer noch diese eigentümliche Morgendämmerung, die noch nicht durch das Chaos der Stadt unterbrochen wurde. Cassandra trat aus ihrer Haustür, die Absätze ihrer Stiefel klaschten leicht auf dem Steinpflaster. Eine Brise fegte vorbei und zerrte sanft an ihrem schwarzen Trenchcoat. Neben ihr passte Nia den Riemen ihrer Umhängetasche an und gähnte, als sie ihre Augen vor der Sonne schützte. Sie war auf dem Weg zu einem Vorstellungsgespräch und freute sich nicht gerade darauf. "Weißt du, ich verstehe immer noch nicht, warum dieses Interview so früh sein muss. Ich habe noch nicht e

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