Schlechte Nacht

1553 Worte

Er erreichte das Bett, wo Sussy fast schlaff lag, und setzte sich neben sie auf einen Stuhl. Das Zimmer war nicht sehr groß, aber Sussy teilte sich ein Zimmer mit einer anderen Person. Der weiße Vorhang, der die beiden Räume trennte, verhinderte, dass Ana sah, wer es war, und sie wusste erst, dass es eine Frau war, als ein Stöhnen ihren Lippen entkam. "Sussy, du musst reagieren“, flüsterte er, während er ihr verletztes Gesicht streichelte. "Das kann dich nicht schlagen. Wach auf." Bald stiegen ihr Tränen in die Augen. Es waren Tränen der Traurigkeit, der Schuld, des Schmerzes und der Ohnmacht. Sussy musste nicht dabei sein. "Deine Eltern warten auf dich, du kannst nicht mehr schlafen." Er seufzte tief und fügte hinzu: "Ich weiß, dass du mich hören kannst, also wach jetzt auf, Sussana!" U

Kostenloses Lesen für neue Anwender
Scannen, um App herunterzuladen
Facebookexpand_more
  • author-avatar
    Schriftsteller
  • chap_listInhaltsverzeichnis
  • likeHINZUFÜGEN