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1492 Worte

MAYA „Nein, nein, sie dürfen mich nicht töten.“ Ich schüttle den Kopf und starre auf meine Hände. Sie zittern heftig, und mein Siegel leuchtet. Im Spiegel sehe ich mein Spiegelbild – mein Haar verändert seine Farbe, feuriges Herbstrot mischt sich mit dunkler Kastanie. Ich bin kurz davor, die Kontrolle zu verlieren. „Reiß dich zusammen, Maya. Du willst keinen weiteren magischen Ausbruch verursachen.“ „Sie wollen mich tot sehen.“ Ich wiederhole die Worte immer wieder in meinem Kopf wie eine Verrückte. „Sie beraten sich noch. Also beruhig dich“, warnt sie. „Du willst ihnen keinen Grund geben zu glauben, dass du gefährlicher bist, als sie denken.“ Ich schließe die Augen, atme tief ein und langsam wieder aus. Dann lege ich mein Ohr an die Tür und erkenne die Stimme, die spricht. Es ist Kyl

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