KAPITEL NEUNUNDZWANZIG Selbst nach mehreren Stunden Schlaf entschied Chloe, Danielle nichts von dem Korb mit den Keksen und dem Brief zu erzählen. Sie hatte den Korb und die Kekse in der Mülltonne entsorgt, bevor sie sich ins Bett zurückgezogen hatte und nur den Brief aufbewahrt. Sie las ihn noch einmal, als sie am nächsten Morgen um sechs Uhr aufwachte und ihn dann in die Schublade ihres Nachttisches legte. Als sie hinausging, um den Kaffee aufzusetzen, war sie überhaupt nicht überrascht, dass Danielle offenbar noch schlief. Als der Kaffee durch den Filter zu laufen begann, schaute Chloe in das Gästezimmer und fand ihre Schwester leicht schnarchend vor. Gut, dachte Chloe. Sie braucht ihre Ruhe nach allem, was sie durchgemacht hat. Chloe wählte ein kleines Frühstück − eine Schale Müsli

