„Höchstens Leo“, meinte Karl nachdenklich. Aber es sei schwierig, sich brieflich zu verständigen. Da erbot sich Emma, die Reise zu machen. Er dankte. Sie bot es nochmals an. Keins wollte dem andern an Zuvorkommenheit nachstehen. Schließlich rief sie mit gut gespieltem Eigensinn aus: „Ich will aber! Ich bitte dich, laß michs machen!“ „Wie gut du bist!“ sagte er und küßte sie auf die Stirn. Am andern Morgen stieg sie in die Post, um nach Rouen zu fahren und Leo zu konsultieren. Sie blieb drei Tage fort. Drittes Kapitel Es waren drei erlebnisvolle, köstliche, wunderbare wahre Flitterwochentage. Die beiden wohnten im Boulogner Hof am Hafen. Dort hausten sie bei verschlossenen Türen und herabgelassenen Fensterläden, unter überallhin gestreuten Blumen und bei Fruchteis, das man ihnen alle

