Drittes Buch-8

2003 Worte

Emma lag auf der Chaiselongue und erwiderte mit erzwungener Ruhe: „Ich finde, es ist nun gut!“ Aber die alte Frau predigte immer weiter und prophezeite, sie würden alle beide im Armenhause enden. Übrigens sei Karl der Hauptschuldige. Es sei ein wahres Glück, daß er ihr versprochen habe, die unselige Generalvollmacht zu vernichten ... „Was?“ unterbrach Emma ihre Rede. „Jawohl! Er hat mir sein Wort gegeben!“ Emma öffnete ein Fenster und rief ihren Mann. Der Unglücksmensch mußte zugeben, daß ihm die Mutter das Ehrenwort abgenötigt hatte. Da ging Emma aus dem Zimmer, kam sehr bald wieder und händigte ihrer Schwiegermutter mit der Gebärde einer Fürstin ein großes Schriftstück ein. „Ich danke dir!“ sagte die alte Frau und steckte die Urkunde in den Ofen. Emma brach in eine rauhe, scharfe,

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