Epilog

1366 Worte

Epilog Dima Natasha drückt meine Hand, als wir zusammen mit Nikolai vor der Tür der Wohnung stehen, in der wir aufgewachsen sind. Ich werfe einen Blick auf meinen Bruder, mein Magen ein verkrampfter Knoten aus Schuld und Scham, die aus allen Seiten auf mich einschlagen. Nikolai zuckt mit den Schultern. „Es wird sein, was es sein wird.“ Richtig. Er hebt die Hand und klopft an die Tür, dann drückt er sie auf, ohne auf eine Antwort zu warten. „Mama?“ Unsere Mutter sitzt auf ihrer Couch, schaut auf dem riesigen Flachbildschirm fern, den ich sie in einem Preisausschreiben habe gewinnen lassen. Sie sieht aus wie immer, nur so viel älter. Falten umrahmen ihre Augen und ihre Haare sind eher grau als blond. Sie schreit auf, fällt rückwärts in die Couch, als wir die Wohnung betreten. „Wir l

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