KAPITEL X „NEIN, TU ES NICHT“ Ein Tropfen fiel auf das Blatt, das Franco in seinen zitternden Händen hielt. Es war eine Träne, deren Salz die Tinte sofort verschmierte. «Nein, tu es nicht, bitte. Tu es nicht» flüsterte Franco schluchzend und wandte sich damit an Carpetti. «Auf diese Art kannst du die Dinge nicht ändern, so wirst du dich nicht erlösen. So werden wir uns nicht erlösen.... So werden wir alles verlieren, wir alle beide! Wir werden die Liebe endgültig verlieren....bitte, tu es nicht» flehte er verzweifelt und schüttelte den Kopf, wusste aber, dass es sinnlos war. Er nahm ein Taschentuch vom Boden und schnäuzte sich die Nase, schaute dann resigniert an die Decke und las weiter.

