Mayas Sicht Die Welt geriet ins Wanken, als ich blinzelte. Lukas stand vor mir – mit keuchender Brust, blutunterlaufen von Adrenalin und Unglauben. Doch am anderen Ende des Korridors stand ein anderer Lukas, eine perfekte Kopie – dieselbe Lederjacke, dieselben Militärstiefel, sogar der gleiche Schnitt direkt über seiner linken Augenbraue. Es war kein Spiegel. Es war keine Halluzination. Es war real. Es gab zwei von ihm. „Geh weg von ihm, Maya!“, bellte einer von ihnen. Ich prallte mit dem Rücken gegen die Wand. „Was … was zur Hölle ist das?“ Der näherkommende Lukas – mein Lukas – streckte schützend den Arm aus. „Ich bin es nicht. Das Ding ist ein Mimik.“ Der andere grinste kalt und berechnend. „Sie wusste es wirklich nicht? Wow, Lukas. Hat er immer noch Geheimnisse, sogar vor ihr?“

